irc-ServerDaemon erstellen mit unrealircd

Config-Datei von unrealircd

Unrealircd ist ein irc-Deamon, welcher unter der GPL-Lizens steht. mit diesem Deamon kann man sich – umgangssprachlich – einen irc-Server aufsetzen und ihn zum schreiben/chatten nutzen.

Ich hatte das gute Stück auf ein Debian-System installiert:

<a title=”http://www.unrealircd.com/” href=”http://www.unrealircd.com/” target=”_blank”>http://www.unrealircd.com</a>

Ihr solltet euch ein Verzeichnis suchen, welches ihr für euren irc-Server vorgesehen habt. Ich habe mich dazu entschieden es ins Home-Verzeichnis zu installieren ‘/home/irc/’.

mit ./Config startet ihr die Konfiguration des ircd.

Nun arbeitet er erst mal. als nächstes müsst ihr im Verzeichnis eures ircd bleiben und make ausführen. danach wechselt ihr ins doc-Verzeichnis ‘cd /home/irc/doc’. in diesem Verzeichnis findet ihr die Datei example.de.conf, diese Datei öffnet ihr mit nano ‘nano example.de.conf’. Diese Datei müsst ihr bearbeiten! Die rot markierten Passagen sollten wie in diesem Beispiel verändert werden:

Config-Datei

/*
* example.conf von Daniel Hawton AKA Osiris (osiris@unrealircd.org).
* $Id$
*
* Arbeitet mit Unreal3.2 und darüber
*
* Dies hier ist die neue example.conf. Sie ähnelt irgendwie ein wenig C++ und sie
* soll jedenfalls einmal erläutert werden. Es ist ein wenig schwer, erstmals
* damit umzugehen, aber mit ein Wenig Übung und sorgfältigem Lesen sollte das zu
* verstehen sein.
*
* Diese Datei ist einfach in das Hauptverzeichnis des UnrealIRCD zu kopieren und in
* ‘unrealircd.conf’ umzubenennen.
*
* ZU BEACHTEN: Sämtliche Zeilen außer der mit einer ‘{‘ zu Beginn werden mit dem Zeichen
* ‘;’ beendet, auch die Zeile mit ‘}’. (Beliebter Syntaxfehler!)
* Kommentar Zeilen werden vom IRCd ignoriert.
*
* BITTE LESE die doc/unreal32docs.html! Sie ist auch online erhältlich bei:
* www.vulnscan.org/UnrealIrcd/unreal32docs.html
* Diese Datei enthält zahlreiche ergänzende Informationen über jeden Block, Variablen usw.
* Übersetzung durch stylus740@smart-irc.de (bei irc.smart-irc.net)
*/

/* Kommentar Typen */
#Kommentar Typ 1 (Shell Typ)
// Kommentar Typ 2(C++ Stil)
/* Kommentar Typ 3 (C Stil) */
#Solche Zeilen vom Typ 1, 2 oder 3 werden vom ircd ignoriert.

/*
* UnrealIRCd arbeitet mit Modulen, die geladen werden, wenn sie benötigt werden.
* Man benötigt mindestens das commands Modul und ein cloaking Modul.
*/

/* FÜR *NIX (Unix, Linux, Xenix etc.), sind diese 2 Zeilen auszukommentieren: *
loadmodule “src/modules/commands.so”;
loadmodule “src/modules/cloak.so”;

/* FÜR Windows sind diese 2 Zeilen auszukommentieren: */
//loadmodule “modules/commands.dll”;
//loadmodule “modules/cloak.dll”;

/*
* Man kann über eine ‘include’ Anweisung auch weitere Konfigurationsdateien einfügen.
* help.conf enthält sämtliche /helpop Texte. Die badwords.*.conf filtert alle badword
* Einträge für den Modus +G…
* Die spamfilter.conf enthält einige wirksame Regeln für aktuelle Trojaner.
* Falls man diese Dateien mit einfügen möchte:
*/
include “help.conf”;
include “badwords.channel.conf”;
include “badwords.message.conf”;
include “badwords.quit.conf”;
include “spamfilter.conf”;

/*
* NEU: me {}
* ALT: M:Line
* me {} legt Name, Beschreibung und eindeutige Nummer (‘numeric’) für diesen Server fest.
* Syntax ist wie folgt:
* me {
*  name “server.name”;
*  info “Server Beschreibung”;
*  numeric (server numeric*);
* };
* Falls der Server mit anderen gelinkt wird, darf muss die Nummer bei ‘numeric’ eindeutig
* sein, darf also von keinem anderen Server im Netzwerk verwendet werden.
*/
me
{
name “pigeonx.eu”;
info “pigeonx Server”;
numeric 1;
};

/*
* NEU: admin {}
* ALT: A:Line
* Admin liefert Informationen über den Server Administrator. Man kann
* so viele Zeilen unter ‘admin {‘ angeben, wie man will.
* Syntax ist wie folgt:
* admin {
*   “erste Zeile”;
*   “zweite Zeile”;
*   [usw] * };
*/
admin {
“pigeonx”;
“visit me pigeonx.eu”;
“..”;
};

/*
* NEU: class {}
* ALT: Y:line (alte Form war verwirrend)
* Hiermit werden Klassen und ihre Einstellungen festgelegt. Eine Klasse ist eine Gruppen-
* einstellung für Verbindungen. So kann man beispielsweise Server Verbindungen in einer
* eigenen Klasse behandeln, statt zusammen mit Clients.
* Syntax ist wie folgt:
* class (class name)
* {
*     pingfreq (wie oft in Sekunden wird ein user/server angepingt);
*     maxclients (wie viele Verbindungen sind in dieser Klasse möglich);
*     sendq (maximale send Queue einer Verbindung);
*     recvq (maximale Empfangs Queue einer Verbindung [Flood Kontrolle!]);
*  };
*/

class           clients
{
pingfreq 90;
maxclients 500;
sendq 100000;
recvq 8000;
};

class           servers
{
pingfreq 90;
maxclients 10;        /* Wieviele Servers können gleichzeitig gelinkt sein */
sendq 1000000;
connfreq 100;           /* Wieviele Sekunden zwischen jedem Verbindungsversuch */
};

/*
* NEU: allow {}
* ALT: I:Line
* Hier wird festgelegt, welche Verbindungen erlaubt sind…
* Grundlegend kann man damit Clienten erlauben, zu verbinden und hat etwas Kontrolle
* Syntax ist wie folgt:
* allow {
*    ip (ip Maske für allow);
*    hostname (host Maske);
*    class (Klasse, die zugewiesen wird [siehe class {}]);
*    password “(password)”; (optional)
*    maxperip (wie viele Verbindungen je IP); (optional)
* };
*/

allow {
ip             *@*;
hostname       *@*;
class           clients;
maxperip 5;
};

/* Passworded allow line */
//allow {
//    ip             *@*;
//    hostname       *@*;
//    class           clients;
//    password “f00Ness”;
//    maxperip 1;
//};

/*
* NEU: allow channel {}
* ALT: chrestrict
* Erlaubt es Usern, einen Channel zu betreten…
* Ist wie eine Ausnahme von ‘deny channel’.
* Syntax ist wie folgt:
* allow channel {
*   channel “channel name”;
* };
*/
allow           channel {
channel “#WarezSucks”;
};

/*
* NEU: oper {}
* ALT: O:Line
* Legt einen IRC Operator fest
* IRC Operatoren halten den Server in Ordnung, warten ihn und halten die Verbindung
* zum Netzwerk.
* Syntax ist wie folgt:
* oper (login) {
*     class (Klasse, die zugewiesen wird, falls anders als meine, wird eine neuee Klasse
*                zugewiesen);
*     from {
*        userhost (ident@host);
*        userhost (ident@host);
*     };
*     flags
*     {
*       (Flags hier*);
*     };
*     ODER
*     flags “alte Form von Flags, wie OAaRD”;
* };
*/

/* Die Liste möglicher Oper Flags kann in doc/unreal32docs.html#operblock nachgelesen werden
* [WIRKLICH empfehlenswert, zu lesen!] */

oper pigeonx {
class           clients;
from {
userhost *@*;
};
password “passwort”;
flags
{
netadmin;
can_zline;
can_gzline;
can_gkline;
global;
};
};

/*
* NEU: listen {}
* ALT: P:Line
* Legt den Port fest, an dem der ircd ‘lauscht’, um Usern/Servern zu erlauben, eine
* Verbindung zum Server aufzunehmen.
* Syntax ist wie folgt:
* listen (ip number):(port number)
* {
*   options {
*     (options here);
*   };
* };
* oder für ein einfaches listen:
* listen (ip):(port);
*
* ACHTUNG: für ipv6 ips (3ffe:b80:2:51d::2 etc), benutze listen [ip]:port;
*
* Das funktioniert ebenfalls.
*/

/* Options for listen:
OLD    |     NEW
S        serversonly
C        clientsonly
J        java
s        ssl
*        standard
*/

/* ZU BEACHTEN BEI SSL PORTS: SSL Ports sind nicht standardisiert.
* Es wird oft gesagt, man solle den Port 994 benutzen, weil dies der
* offizielle SSL Port sei. Aber das erfordert root Rechte! Andererseits
* ist der Port 194 der offizielle Port und wann hat man je einen Ircd
* auf diesem Port laufen gesehen?
* Unsere Empfehlung ist, den Port 6697 für SSL zu benutzen, wie es auch
* bei vielen anderen Netzwerken gemacht wird und für z.B. StunTour benutzt wird.
* Man kann so viele SSL Ports öffnen, wie man will, aber wenn man (auch) den Port
* 6697 benutzt, hilft man mit, die Welt ein klein wenig zu standardisieren ;).
*/
listen         *:6697
{
options
{
//        ssl;
clientsonly;
};
};

listen         *:8067;
listen         *:6667;

/* ACHTUNG: Wird der IRCd auf einer Shell mit verschiedenen IP’s ausgeführt, kann
*          die Fehlermeldung ‘Address already in use’ (‘Adresse wird schon benutzt’)
*          in den Logfiles auftauchen und der IRCd startet nicht.
*          Das bedeutet, dass man eine spezifische Adresse anstelle von ‘*’ definieren
*          MUSS, wie z.B.:
*          listen 1.2.3.4:6667;
*          Es sollte klar sein, dass die IP durch die zu ersetzen ist, die einem
*          zugewiesen ist.
*/

/*
* NEU: link {}
* ALT: C/N:Lines
* Hiermit wird ein okay für eine Server Verbindung festgelegt.
* ACHTUNG: BEIDE SERVER MÜSSEN EINE LINK {} EINSTELLUNG HABEN, UM KORREKT ZU VERBINDEN!
* Syntax ist wie folgt:
* link (server name)
* {
*    username    (username, * funktioniert auch);
*     hostname    (ip Nummer/Hostmaske);
*    bind-ip    (Welche IP soll zum Verbinden benutzt werden, oder *);
*    port        (Port, zu dem verbunden werden soll);
*    hub (Wenn dies ein Hub ist, funktioniert * , oder Servermasken);
*    [oder leaf *;] *    password-connect “(Passwort zu senden)”;
*    password-receive “(Passwort, welches wir emfangen sollten)”;
*    class        (Klasse, in die Server sollen);
*    options {
*        (options hier*);
*    };
*      // Wird SSL benutzt, kann bestimmt werden, welche Verschlüsselung im SSL
*      // Modus zu benutzen ist
*      // Bei mehreren “openssl ciphers” sind die einzelnen Verschlüsselungen
*      // durch ‘:’ zu trennen
*
*      ciphers “DES-CBC3-MD5″;
*
* };
*/

/*
options:
OLD    |    NEW
S        ssl
Z        zip
N/A        autoconnect
N/A        quarantine
N/A        nodnscache
*/

//link            hub.mynet.com
//{
//    username    *;
//    hostname     1.2.3.4;
//    bind-ip     *;
//    port         7029;
//    hub             *;<
//    password-connect “LiNk”;
//    password-receive “LiNk”;
//    class           servers;
//        options
//            /* Achtung: autoconnect sollte nicht benutzt werden, wenn man Services linkt */
//            autoconnect;
//            ssl;
//            zip;
//        };
//};
/*
*
* NEU: ulines {}
* ALT: U:Line
* U-lines geben Servern mehr Möglichkeiten/Befehle, sie sollten NUR für Services/Stats
* gesetzt werden und NIEMALS für normale UnrealIRCd Server!
* Syntax ist wie folgt:
* ulines {
*    (server to uline);
*    (server to uline);
*  [etc] * };
*/
//ulines {
//    services.roxnet.org;
//    stats.roxnet.org;
//};

/*
* NEU: drpass {}
* ALT: X:Line
* Hiermit werden die Passworte für /die und /restart festgelegt.
* Syntax ist wie folgt:
* drpass {
*  restart            “(Passwort für Restart)”;
*  die              “(Passwort für die (die = ‘sterben’ = Abschaltung))”;
* };
*/
drpass {
restart “passwort1″;
die “passwort2″;
};

/*
* NEU: log {} ALT: N/A Festlegung von Namen und Speicherort der Logfiles. Man kann
* beliebig viele festlegen.
*
* FLAGS: errors, kills, tkl, connects, server-connects, oper
*
* Syntax:
* log “log file”
* {
*    flags
*    {
*        flag;
*        flag;
*        etc..
*    };
* };
*/

log “ircd.log” {
/* ircd.log müsst ihr manuell erstellen ‘touch ircd.log’ danach ‘chmod 775 ircd.log’ */
/* Lösche das Logfile und starte ein neues, wenn 2MB erreicht wurden, nichts festlegen, wenn man immer das gleiche Log will *
maxsize 2097152;
flags {
oper;
kline;
connects;
server-connects;
errors;
sadmin-commands;
chg-commands;
oper-override;
spamfilter;
};
};

/*
* NEU: alias {}
* ALT: N/A
* Hier kann man Befels Aliasse festlegen, wie z.B. /nickserv, /chanserv usw.
* FLAGS: services, stats, normal
*
* Syntax:
* alias “name” {
*    target “points to”;
*    type aliastype;
* };
*
* [ACHTUNG: Mann kann hier auch eine Datei mit vordefinierten Aliassen per include
* einfügen. Siehe auch: doc/unreal32docs.html Abschnitt 2.9] */

// Hiermit wird der Befehl /nickserv an den User NickServ geleitet, welcher zur Einstellung set::services-server server verbunden ist
/*alias NickServ {
target “NickServ”;
type services;
};*/

// Soll der Befehl auf denselben Nick wie das der Befehl leiten, kann man den Nick auslassen
//alias ChanServ { type services; };

// leitet den /statserv Befehl an den User StatServ aus set::stats-server server
//alias StatServ { type stats; };

// leitet den /superbot Befehl an den User SuperBot
//alias SuperBot { type normal; };

/* Standard Aliasse */
alias NickServ { type services; };
alias ChanServ { type services; };
alias OperServ { type services; };
alias HelpServ { type services; };
alias StatServ { type stats; };

/*
* NEU: alias {}
* ALT: N/A
* Hier können Befehls Aliase, wie z.B.: /identify, /services, usw festgelegt werden.
*
* Syntax:
* alias “name” {
*    format “format string” {
*        target “zeigt auf”;
*              type aliastype;
*        parameters “zu sendende Parameter”;
*    };
*    type command;
* };
*/
/* Die nachfolgenden Zeilen eigens deshalb, um zu zeigen, dass trotz gleichem Namens die vorherige Anweisung
* völlig unterschiedlich in der Syntax ist, obwohl eine ähnliche Funktion unterstützt wird.
*/
/*
alias “identify” {
format “^#” {
target “chanserv”;
type services;
parameters “IDENTIFY %1-”;
};
format “^[^#]” {
target “nickserv”;
type services;
parameters “IDENTIFY %1-”;
};
type command;
};
*/
/* Die alias::format Anweisung ist ein regulärer Ausdruck. Das erste Format passt auf den /identify Befehl,
* wenn das erste Zeichen ein # ist. Dann wird dies an den chanserv alias mit dem Parameters IDENTIFY
* %1- übergeben. Das zweite Format passt auf den /identify Befehl, wenn das erste Zeichen kein # ist. Danach
* wird der Befehl an den nickserv alias mit den Parameters IDENTIFY %1- geleitet.
*/

/* Die alias::format::parameters Scripting Sprachen ähnlich. %N (wobei N einen Nummer ist) repräsentiert einen
* Parameter, der an den Befehl (in diesem Fall /identify) zu senden ist. Wird  %N- angegeben, bedeutet dies
* alle Parameter vom N bis zum letzten Parameter des Strings. Man kann ebenso %n angeben, welches durch den
* Nicknamen des users ersetzt wird.
*/

/* Standard Aliasse */
alias “services” {
format “^#” {
target “chanserv”;
type services;
parameters “%1-”;
};
format “^[^#]” {
target “nickserv”;
type services;
parameters “%1-”;
};
type command;
};

alias “identify” {
format “^#” {
target “chanserv”;
type services;
parameters “IDENTIFY %1-”;
};
format “^[^#]” {
target “nickserv”;
type services;
parameters “IDENTIFY %1-”;
};
type command;
};

/*
* NEU: tld {}
* ALT: T:Line
* Hiermit werden unterschiedliche motd und rules Dateien in Abhängigkeit
* von der Hostmaske des Clients eingestellt.
* Syntax ist wie folgt:
* tld {
*    mask (ident@host);
*    motd “(motd file)”;
*    rules “(rules file)”;
* };
*/

//tld {
//        mask *@*.de;
//        motd “ircd.motd.de”;
//        rules “ircd.rules.de”;
//};

/* zu beachten: Will man nur die default motd/rules Dateien (ircd.motd, ircd.rules)
* für jedermann benutzen, genügt es, den obigen Beispiel Block einfach zu löschen.
*/

/*
* NEU: ban nick {}
* ALT: Q:Line
* Bannt einen Nicknamen, so dass dieser nicht benutzt werden kann.
* Syntax ist wie folgt:
* ban nick {
*    mask “(nick to ban)”;
*    reason “(reason)”;
* };
*/
ban nick {
mask “*C*h*a*n*S*e*r*v*”;
reason “Reserviert für Services”;
};
/*
* NEU: ban ip {}
* ALT: Z:Line
* Bannt eine IP, so dass diese nicht mehr zum Netzwerk verbinden kann.
* Syntax:
* ban ip { mask (ip Nummer/Hostmaske); reason “(Grund)”; };
*/
ban ip {
mask 195.86.232.81;
reason “Server nicht mehr gelinkt”;
};
/*
* NEU: ban server {}
* ALT: Server Q:Line
* Nimmt einem Server die Möglichkeit, zum Neztwerk zu verbinden.
* Wenn der Server zu einem anderen Server des Netzwerkes linkt, wird der
* lokale server die Verbindung zum Netzwerk trennen.
* Syntax ist wie folgt:
* ban server {
*    mask “(Server Name)”;
*    reason “(angegebener Grund)”;
* };
*/

ban server {
mask eris.berkeley.edu;
reason “goodbye”;
};
/*
* NEU: ban user {}
* ALT: K:Line
* Bewirkt, dass ein User mit einer bestimmten Maske nicht mehr zum Server verbinden kann.
* Syntax:
* ban user { mask (Hostmaske/ip Nummer); reason “(Grund)”; };
*/

ban user {
mask *tirc@*.saturn.bbn.com;
reason “you not respect the rules”;
};

/*
* NEU: ban realname {}
* ALT: n:Line
* Verhindert, dass ein bestimmter Realname benutzt werden kann.
* Syntax:
* ban realname {
*    mask “(Realname)”;
*     reason “(Grund)”;
* };
*/

ban realname {
mask “Swat Team”;
reason “mIRKFORCE”;
};

ban realname {
mask “sub7server”;
reason “sub7″;
};

/*
* Sämtliche Banns dürfen durch zusätzliche Einträge wiederholt werden!
*
* NEU: except ban {}
* ALT: E:Line
* Diese Maske ist von Banns ausgenommen.
* Syntax:
* except ban { mask (ident@host); };
* except ban {} kann so oft angegeben werden, wie man für verschiedene Hosts will.
*/

except ban {
/* don’t ban stskeeps */
mask           *stskeeps@212.*;
};

/*
* NEU: deny dcc {}
* ALT: dccdeny.conf
* Mit diesem Block können dcc send’s geblockt werden… Gut, um Viren aufzuhalten.
* Syntax:
* deny dcc
* {
*   filename “zu sperrende Datei(ie, *exe)”;
*   reason “Grund”;
* };
*/
deny dcc {
filename “*sub7*”;
reason “Möglicherweise Sub7 Virus”;
};

/*
* NEU: deny channel {}
* ALT: N/A (NEW)
* Verhindert, dass angegebene Channels benutzt werden können.
* Syntax:
* deny channel {
*     channel “(channel)”;
*     reason “Grund”;
* };
*/
deny channel {
channel “*warez*”;
reason “Warez sind illegal”;
};

/*
* NEU: vhost {}
* ALT: Vhost.conf file
* Setzt eine Fake IP für Nicht-Opers, oder opers, die zu bequem für /sethost sind…. :P
* Syntax:
*   vhost {
*       vhost (vhost.com);
*       from {
*            userhost (ident@host um die Nutzung zu gestatten);
*       };
*       login (Loginname);
*       password (Passwort);
*   };
*        um den vhost zu nutzen, mache /vhost (login) (password) im IRC
*/
vhost {
vhost           i.hate.microsefrs.com;
from {
userhost       *@*.image.dk;
};
login           stskeeps;
password        moocowsrulemyworld;
};

/* Man kann hier weitere Config Dateien einfügen */
/* include “klines.conf”; */

/* Network configuration */
set {
network-name         “pigeonx”;
default-server         “irc.pigeonx.eu”;
services-server         “services.pigeonx.eu”;
stats-server         “stats.pigeonx.eu”;
help-channel         “#Help”;
hiddenhost-prefix        “pigeonx”;
/* prefix-quit         “no”; */
/* Cloak keys müssen angegeben sein und sie müssen die selben auf allen Servern
* im Netzwerk sein. Sie werden zur Generierung der maskierten Hosts verwendet
* und sie sollten geheim gehalten werden.
* Die Keys sollten 3 zufällige Strings von 5-100 Zeichen Länge sein (10-20 Zeichen
* (sind ganz ok) und müssen aus Kleinbuchstaben(a-z), Großbuchstaben (A-Z) und
* Ziffern (0-9) bestehen [wie im ersten Key Beispiel].
* TIPP: Auf *NIX, kann man in der Shell ‘./unreal gencloak’ aufrufen und durch
*       Unreal 3 Zufalls Stings erzeugen und anzeigen lassen.
*/
cloak-keys {
“olkjdasjbfHBI7BVUHBibjbiuzuz6777″;
“oeiunjxcjabs8as9hewbnoUHIUB89jn”;
“hudbgfaw8HIUBNOascfajsnoiasis88″;
};
/* on-oper Host */
hosts {
local            “locop.pigeonx.eu”;
global        “ircop.pigeonx.eu”;
coadmin        “coadmin.pigeonx.eu”;
admin            “admin.pigeonx.eu”;
servicesadmin     “csops.pigeonx.eu”;
netadmin         “netadmin.pigeonx.eu”;
host-on-oper-up     “no”;
};
};

/* Server spezifische Configuration */

set {
kline-address “eure e-mailadresse”;
modes-on-connect “+ixw”;
modes-on-oper     “+xwgs”;
oper-auto-join “#opers”;
options {
hide-ulines;
/* Man kann hier ident checking aktivieren, wenn man will */
/* identd-check; */
show-connect-info;
};

maxchannelsperuser 10;
/* Die Mindestzeit, die ein User verbunden sein muss, bevor er eine QUIT Meldung
* senden darf (Das wird offentlich helfen, Spam zu verhindern) */
anti-spam-quit-message-time 10s;
/* Macht die Meldung statisch, die in allen Quit Meldungen angezeigt wird.
Somit sind keine individuellen Quts auf dem lokalen Server mehr erlaubt */
/* static-quit “Client quit”;    */

/* Man kann auch sämtliche Part Meldungen blocken, indem man dies auskommentiert
* und ‘yes’ sagt oder einen anderen Text angibt (z.B. “Bye bye!”)*/
/* static-part yes; */

/* Hiermit kann man bestimmte stats auf ausschliesslich Opers beschränken. Für
* alle Stats kann man * benutzen. Wenn man es weglässt, können alle User alle
* Stats abfragen. Eine vollständige Liste erhält man mit dem Befehl ‘/stats’.
* Manche Admins entfernen ‘kGs’ und erlauben so normalen Usern die Anzeige von
* klines, glines and shuns.
*/
oper-only-stats “asnfbdfioDFINSODfn”;

/* Throttling: Dieses Beispiel setzte ein Limit von 3 Verbindungen je 60s (pro Host). */
throttle {
connections 3;
period 60s;
};

/* Anti Flood Schutz */
anti-flood {
nick-flood 3:60;    /* 3 Nickänderungen pro 60 Sekunden (Default) */
};

/* Spam Filter */
spamfilter {
ban-time 1d; /* Default Dauer eines *line Banns durch Spamfilter */
ban-reason “Spam/Belästigung”; /* default Grund */
virus-help-channel “#help”; /* Channel, der für die ‘viruschan’ action benutzt wird*/
/* except “#help”; Channel, der von Filtern ausgenommen wird */
};
};

/*
* Probleme? Weitere Hilfe nötig?
* 1) www.vulnscan.org/UnrealIrcd/unreal32docs.html
* 2) www.vulnscan.org/UnrealIrcd/faq/ &lt;- enthält 80% deiner Fragen – Wetten Dass?
* 3) Hat man dann noch Probleme, kann man den Chat bei irc.unrealircd.org
*    #unreal-support aufsuchen. Achtung, wir setzen voraus, dass zuvor die
*    DOKU GELESEN WURDE (genauso, wie die FAQ!)!
*/</blockquote>
&nbsp;

jetzt nur noch zwei dateien erstellen ‘touch motd.conf’ und ‘touch rules.conf’

den irc-server könnt ihr starten durch den befehl ‘ ./unreal start ‘ und stoppen durch ‘ ./unreal stop ‘ .

22.09.2013 Festtag der Demokratie

Als Schlusswort zu unserer Bundestagswahl!

Demokratie lebt von der Teilhabe … es stimmt schon, dass Demokratie scheitern muss, wenn sich die Menschen/Wähler nicht mit gesellschaftlichen Problemen auseinandersetzen. Denn durch das Ignorieren oder passiven Kritisieren löst man keine Probleme, es entstehet in gewisser Maßen eine geistige Schere zwischen dem Ego und der Gesellschft. Es besteht im Grunde ein Gefühl, dass man nicht dazu gehört – was zu einer Depression führt.

Daher ist es die Pflicht eines jeden Staatsbürgers, Verantwortung für sich und seine Mitmenschen zu übernehmen. Dazu gehört halt auch, sich mit den Problemen der Menschen zu beschäftigen. Oder für Pragmatiker, ich bezahle Steuern, einen festen Beitrag … will ich das ganze Geld, die Investion verschenken?

Fragen für die aktive Teilhabe und Gestalltung der Gesellschaft:

Was wäre die beste Lösung für alle?

Wie setze ich und meine Mitstreiter die Idee um?

Wer könnte als Bündnispartner für die Ziele in frage kommen?

Wo und wann präsentiert man der Gesellschaft die Pläne?

Wie geht man mit Kritik um (sachlicher und unsachlicher)?

Schlussgedanken:

Wer Eigeninitiative zeigt wird belohnt, in diesem Sinne ist unsere Gesellschaft sehr gerecht! Nennt eure Meinungen, hört euch die Meinungen eurer Freunde an, nehmt Kritik an, überlegt euch – wie ihr zu eurer Meinung gekommen seid.

Es stehen weitere vier Jahre im Land, lasst uns Pläne schmieden, Projekte verwirklichen, gemeinsam Gesellschaft leben. Wir sind eine Gesellschaft und doch individuell, jeder kann mit seinem Ego allein sein, sich wieder zurückziehen und wieder neu beginnen.

Für mich herrscht immer noch das Idealbild eines Volkes vor, welches als Dichter und Denker beschrieben wurde. Und nach meiner Meinung, sollte man an diesem Bild festhalten, es ausbauen und weiter den Gral der Aufklärung in unserer Gesellschaft weitergeben.

Der Mensch selbst muss eine Entscheidung treffen, eine Wahl haben, denn dies ist die aktive Freiheit, die passive Freiheit ist, wenn man die Wahl hat aber keine Wahl trifft.

Damit soll dieser Beitrag beendet SEIN, vielen Dank.

Demo – Freiheit statt Angst (FSA13) zum 07.09.2013

Datenschutz bzw. Datensicherheit sind nach den Snowden-Leaks wieder ein wichtiges Thema und bewegte circa 20000 Menschen auf die Straße. Dazu spielte wohl das gute Wetter eine große Rolle. XD

Forderungen, wie die Vorratsdatenspeicherung zu beenden und zu verbieten, mehr Schutz für Whistleblower, mehr Datenschutz und das einschränken von Handlungsspielräumen der Geheimdienste waren die Kernthemen der Demonstration.

Dabei waren vorallem die Oppositionsparteien wie die Piratenpartei, die Linke, die Grünen B90 und FDP vertreten. Aber nicht nur Parteien waren vertreten, unteranderem gab es Stände des AK Vorratsdatenspeicherung und der Digitalcourage, auch Vertreter des CCC wurden gesichtet. Besonders die Piratenpartei war sehr präsent, deren Flaggen und Parolen wirkten sehr beeindruckend.

Etwas seltsam war ein Mitstreiter, welcher wohl von der VoMiGEN (Stiftung für Vorbeugung des Missbrauchs durch Genetische Manipulation), der Zettelchen mit einen Teil aus Rousseau’s Schriften verteilte.

Grundsätzlich ist ja eine Demonstration ein Sammelsurium von Menschen und Interessen. In dieser fühlte ich mich spontan wohl, da sich Nerds, Geeks und Hacker mit auf dem Weg der Demo machten.

Für mich war  besonders der allgemeine Standpunkt von Verschlüsselung wichtig. Dabei vertrete ich die Ansicht, dass Verschlüsselungen gegen bestimmte Angriffe sinnvoll sind. Es gibt nunmal keine Verschlüsselung, die wirksam dauerhafte Sicherheit im Allgemeinen bietet.  Für mich ist Verschlüsselung ein Rechtsmittel, siehe TKG (Telekommunikationsgesetz). Jeder der verschlüsselte Daten, die nicht durch mich autorisiert geöffnet werden oder direkt für meinem ‘Gesprächspartner’ bestimmt sind, sind nicht rechtsmäßiger Eingriff in meine Privatsphäre und damit Strafrechtlich verfolgbar. Gegenthesen nehme ich gerne entgegen ;)

Was mich persönlich sehr stört, ist der starke Fokus auf Personen wie Snowden, Mennig etc. Die ‘Verheldung’ ist nicht gesund für mehr Datenschutz. Denn die Masse mag wohl dem Zustimmen, was die ‘Experten’ reden aber lässt sich das Gebilde nur schwer erhalten, wenn das Idealbild der Helden Risse bekommt.

Weiter störte mich, dass man teilweise Argumentierte, dass der sogenannte Staat für Verschlüsselung/Crypto sorgen soll aber im gleichen Atemzug verlangt wurde, dass Freiheit bzw. der mündige Bürger seine Unabhängigkeit behalte. Der Wiederspruch ist offensichtlich. Ich kann z.Z. nicht verstehen, weshalb die Leute davon ausgehen, dass das Internet, die Computertechnik etwas einfaches ist oder je war!!? Dies war nie der Fall!!! Jeder muss selbst Verantwortung für seine Technik übernehmen. Schließlich informiert man sich ja auch recht genau über ein Auto, eh man dieses kaufen mag, … oder? Dieses Beispiel kann beliebig auf alle Bereiche des Lebes exportiert werden…

Ich muss sagen, dass es mich zum Teil freut, dass die Leute so ‘blind’ der Technik, welche ihnen in die Hand gegeben wurde, vertrauen. Es gibt einfach nix auf dieser Welt, was SCHWARZ oder WEISS ist, dies ist einfach unmöglich. Alles bedingt sich halt.

Endlich beschäftigen sich die Menschen mit der Technik, mit deren Auswirkungen, Einflüssen und Möglichkeiten. Das ist die Chance für die sogenannten Digital Natives sich zu profilieren und sich weiterzuentwickeln. Dazu gehört halt, auf die eigenen Daten aufzupassen, zu wissen, was digitale Privatsphäre bedeutet. (z.B. was sage ich wann, wo und wie … dies ist nicht anders als im Real-Life)

Was wäre eurer Meinung nach das Beste für die Gesellschaft UND für euch? Seid ihr bereit Kompromisse für die Gesellschaft zu schließen?

Demokratie = Übereinkunft

Wie richte ich in Pidgin(ChatClient) ein XMPP-Konto ein?

Pidgin ist ein Chat-Programm, so wie man es von ICQ, MSN oder Skype kennt.

XMPP ist ein Chat-Protokoll, welches frei und offen ist, wodurch man seinen eigenen Server Chat-Server zum laufen bringen kann. Das hat den Vorteil, dass man nicht von großen, multinationalen Unternehmen abhängig ist ..  welche in den USA sitzen und man nicht unbedingt ahnt wer alles mit-lauscht.

ps. Google und Facebook nutzen ebenfalls XMPP für ihre Chats ;)

Bei Windows und MAC OS X emfpehle ich die Installation von der Website aus:
http://pidgin.im/download/
Installiert euch bei Debian-Derivaten den Chat-Client über das Software-Center oder über das Terminal durch ‘sudo apt-get install pidgin’. Danach könnt ihr das Programm über das Menü starten. Wenn ihr nun ein XMPP-Account anmelden möchtet, könnt ihr folgenden Weg gehen:

1. Wählt Konto -> Konto verwalten

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2. Wählt den Butto ‘Hinzufügen…’ aus

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3. Wählt bei Protokoll XMPP aus und füllt in den Eingabefeldern Benutzer, Domain, Passwort und Lokaler Alias nach dem Muster wie auf dem Screenshot aus

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4. Wechselt nun zum Reiter/Tab Erweitert und wählt bei Verschlüsselungssicherheit ‘Verschlüsselung anfordern’ aus. Der Verbindungsport sollte 5222 sein und bei Verbindungsserver könnt ihr euren Wunschserver eintragen (in meinem Beispiel ist das pigeonx.eu)

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5. Nun könnt ihr auf ‘Hinzufügen’ klicken und ihr seid fertig

News 15.07.2013

Hallo liebe Leute,

heute ist endgültig alles wieder Verfügbar. Ich habe alle Videos und Podcasts auf den Server portiert, so dass ihr die Inhalte direkt von dem Blog beziehen könnt.

Podcasts wurden am Ende eines jeden Podcast-Beitrages als mp3-Datei verfügbar gemacht, ihr könnt euch die Datei direkt im Blog anhören.

Die Videos habe ich nicht direkt eingebettet, allerdings sind diese zum herunterladen verlinkt worden. Das Formt ist *.ogv  …  ein offener Videostandard (In Linux sollte es kein Problem mit der Darstellung des Videos im Browser geben, dies ist natürlich vom Browser und der Distribution abhängig) ;)
Unter diesen Link sind alle Videos aufgelistet:
http://pigeonx.eu/wp-content/uploads/2013/video

Das Projekt Midgex kommt zur Zeit eher schleppend voran, es stagniert gerade zu. Dies liegt zum einem an meiner interessanten Arbeit, zum anderen an gewissen Plänen der Selbstständigkeit betreffend.

Der Youtube-Kanal wurde gelöscht + allen Videos. Ein neuer Kanal wird ohne weiteres nicht eröffnet.

Ansonsten bin ich von der allgemeinen politischen Lage recht überrascht (Im Sinne von Blödsinn) und fühle mich gut unterhalten (Im Sinne von noch mehr Blödsinn). Auch wenn die PiratenPartei + deren Inhalte auf irgend eine Weise ignoriert werden. Wer über Vorsatz nachdenkt, denkt wohl an Schwarz-Rot, was auch mein Tipp für eine Koalition in der Bundestagswahl 2013 ist. Die FDP, Linke, Grüne bleiben im Bundestag, werden allerdings Punkte für die PiratenPartei lassen, wodurch eine neue Farbe ins Parlament einzieht.

Genießt das schöne Wetter ;P und gute Nacht :O

E-Mails verschlüsseln aber wie? Durch die Macht von PGP, Thunderbird u. Enigmail!

Ich werde dazu nicht sehr viel von mir geben, da es schon sehr schöne Erklärungen gibt. Dazu einige Videos von SemperVideo:

Etwas vorweg, als Client-Software empfehle ich in diesem Fall Thunderbird. Da Thunderbird in der Handhabung sehr einfach und durch AddOn’s beliebig erweiterbar ist. Um im Thunderbird OpenPGP/gnuPG nutzen könnt, benötigt ihr das AddOn Enigmail ( https://addons.mozilla.org/de/thunderbird/addon/enigmail/ )

Ihr könnt genau wie im Mozilla Firefox Sicherheitseinstellungen vornehmen, z.B. die den Cache betreffen oder einen Proxy. Thunderbird könnt hier herunterladen -> https://www.mozilla.org/de/thunderbird/

http://www.youtube.com/watch?v=joyw3k874Ss

 

Meinen öffentlichen Schlüssel findet ihr unter dem Menüpunkt: Projekte -> E-Mail PGP Public-Key
Ihr könnt mir eine E-Mail zu pigeonx@midgex.eu schicken :)

RSS feed für Firefox

Für die Leser und Schreiber unter euch will ich mal eine super Funktion vom Firefox vorstellen :)

Firefox bietet die Möglichkeit, ein live Bookmark oder aktives Lesezeichen anzulegen. Diese Lesezeichen sind im Grunde RSS Feed’s. Dazu muss man nicht sehr viele Einstellungen vornehmen. ;)

Als erstes benötigen wir unseren Button, womit wir die Seite/ den Blog hinzufügen können.Dazu gehen wir oben links auf das Firefox-Menü und wählen ‘Einstellungen’ und dann ‘Toolbar Layout’ aus. Es sollte ein neues Fenster erscheinen, wo viele Buttons enthalten sind. Ihr wählt euren RSS-Button aus und zieht diesen via Drag-and-Drop in die gewünschte Position in eurem Browser.

Menü_002  Menü_001

Customize Toolbar_004   Auswahl_014

Auswahl_016

Menü_020  Menü_021

Subscribe with Live Bookmark_022  Auswahl_010

Nun gibt es noch die Möglichkeit die Aktualisierungsrate der RSS-Feed’s zu steuern. Dazu öffnet ihr ein neues Fenster oder Tab und tippt in der Suchleiste about:config ein und bestätigt die Eingabe mit der Eingabe-Taste. Danach wird eine Warnung erscheinen, welche ihr bestätigen könnt. Ihr werdet jetzt eine Tabelle sehen wo ihr einfach wahllos mit einem rechten Klick, ein Kontextmenü öffnet. Dort wählt ihr die Option Neu und String aus. Nun fügt/tippt ihr browser.bookmarks.livemark_refresh_seconds ein und bestätigt die Eingabe wieder. Es öffnet sich nun ein neues Fenster, wo ihr die Aktualisierungsrate eingeben könnt. Der Mindestwert ist 60. Ich emfehle 360 oder höher, da dies einer Aktualisierung für einen Tag angemessen erscheint.

Auswahl_005  Auswahl_006

Auswahl_026  Menü_007

New string value_008  Enter string value_009

Ich hoffe der Beitrag hat weitergeholfen :)

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Wer hat Bitcoin erfunden und wann?

Die Geschichte der Bitcoin begann offiziell 2008 mit einem Whitepaper von Satoshi Nakamoto. So wirklich weiß niemand wer oder was Satoshi Nakamoto ist. Er könnte eine Gruppe oder eine Einzelperson sein oder gar eine Organisation. Bitcoin sind, ist eine gedankliche Weiterentwicklung von digitalen Währungen, welche mit asymmetrischen kryptografischen Verfahren verschlüsselt werden. Dabei sind Kryptosysteme wie RSA schon seit 1977 bekannt und die Vorgänger der Bitcoin wurden schon 1998 b-money oder bit gold genannt. Es gibt noch die eine oder andere digitale Währung, allerdings sind diese entweder schrecklich unterentwickelt oder arg mit Patenten voll gestopft, so dass eine freie Entwicklung nicht so einfach möglich ist. Das Bitcoin-Netzwerk entstand 2009 mit dem ersten Bitcoin-Client.

Was sind BitCoin und wozu wurden sie Entwickelt?

Wie schon kurz angeschnitten sind Bitcoin keine echte Währung in unserem traditionellen Verständnis. Sie ist vollkommen transzendent, digital und dezentral. Es gibt keine Banken, kein Online-Banking, keine Tang und keine Gebühren bei länderübergreifenden Transaktionen. Bitcoin sind einfach dargestellt Datenpackete, die von einem Miner errechnet wurden. Miner sind die Goldminen, um im Sprachbild zu bleiben, welche die Bitcoin’s schürfen. Das Prinzip ist in etwa so, dass diese Miner spezielle Hardware mit einem Programm betreiben, womit diese dann nach speziellen Codes suchen, wenn sie einen Code gefunden haben, wird dieser errechnet und der Miner erhält zur Zeit 25 Bitcoin. Ein interessanter Fakt ist, dass die Menge an Bitcoin auf 21 Millionen begrenzt ist. Die Erfinder haben die Währung so konzipiert, dass man diese bis auf acht Nachkommastellen noch nutzen kann. Bitcoin sollen schlicht eine relativ sichere Methode bieten, um Geld- bzw. Wertetransfers ohne Institutionen wie Banken oder auch Kreditinstitute oder staatliche Stellen durchzuführen.

Wie und wo kann ich Bitoin nutzen?

Bitcoin ist eine digitale Währung. Sie definiert sich rein virtuell und ist an sich nicht greifbar, bzw. fassbar. Um Bitcoin zu tauschen, zu kaufen, zu handeln benötigt man eine bestimmte Software.
Diese bestimmte Software ist auf jeden Computersystem ab spätestens 1998 lauffähig. Dabei gibt es verschiedene Umsetzungen wie ich aus einem Zitat aus Wikipedia darlegen werde:

Name Entwickler Programmiersprache Betriebssysteme Lizenz Bemerkungen
bitcoin-qt (Original-Client)[101] Satoshi Nakamoto und andere C++ Windows, Linux, Mac OS X MIT-Lizenz bewährter Client mit Basisfunktionalität, vollständige Block Chain, daher anfangs lange Ladezeit
Multibit[102] Jim Burton Java Windows, Linux, Mac OS X BSD-Lizenz Schwerpunkt auf einfache Bedienung, Geschwindigkeit, geringen Ressourcenbedarf
Electrum[103] Python Windows, Linux, Mac OS X, Android GPL reduzierte Block Chain, Nutzung von Guthaben auf mehreren Geräten
Bitcoin Wallet[104][105] Andreas Schildbach Java Android, BlackBerry OS GPLv3 Schwerpunkt auf einfacher Bedienung und hoher Sicherheit, ist unabhängig von Servern und Web Services
Armory[106] Python Windows, Linux AGPL 3 Erweiterung von bitcoin-qt mit zusätzlichen Sicherheitsfunktionen für erfahrene Nutzer; vollständige Block Chain, Export / Import von Schlüsseln, Unterstützung von „Cold Storage“


Die Funktion ist meist immer so, dass man über die Software eine Bitcoin-Geldbörse erstellt, sich bei Handelsplattform für Bitcoin anmeldet. Zum Beispiel bei https://www.bitcoin.de/
So erhält man, ganz nach der asymmetrischen Kryptografie, einen privaten Schlüssel und einen öffentlichen Schlüssel. Um nun jemanden Bitcoins zu übertragen, benötigt man dessen öffentlichen Schlüssel. Gestalten wir es bildlich:
1. Wir haben eine leere Kiste
2. Dort legen wir unseren Bitcoin rein
3. Damit der Empfänger weiß, dass der Bitcoin von uns ist, legen wir eine Notiz von uns bei (unser öffentlicher Schlüssel)
4. Damit unser Freund auch das Paket öffnen kann und uns wirklich trauen kann, signieren wir das Paket mit unseren privaten Schlüssel
5. Zuletzt benötigen wir nur noch die Anschrift vom Empfänger (halt dessen öffentlichen Schlüssel)
6. Nun können wir das Paket/die Kiste abschicken
Fairer weise sollte man erwähnen, dass eine Transaktion unwiderruflich ist, sie ist nicht mehr zu ändern. Die Aktion ist also bindend. Als letzten möchte ich noch erwähnen, dass Bitcoins  bei den genannten Handelsplattformen gegen andere Währungen eingetauscht werden können und man dadurch eine enorme Flexibilität bekommt.

Was spricht für und gegen Bitcoin?

PRO Bitcoin:

  • Unabhängige Transfers von Geldwerten
  • Keine unverschämten Gebühren bei länderübergreifenden Transaktionen
  • Anonyme Transaktionen, da weder Name, Adresse als notwendige erachtet wird
  • Bitcoin sind/ist dezentral, keine Banken oder Staaten können zur Zeit darauf einwirken
  • In gewisser Weise selbstregulierend

CONTRA Bitcoin:

  • Extreme Abhängigkeit vom Internet oder Netzwerken
  • Begünstigend auf Steuerhinterziehung u. Geldwäsche wirkend
  • Ist extrem von Spekulationen betroffen
  • Staatliche Repressionen gegen Bitcoin sind sehr wahrscheinlich
  • Zur Zeit keine Alternative für das tägliche Leben

 

Linux und freie Software

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Was ist Linux?

Linux ist der bloße Kern von Linux-Betriebssystemen. Dieser Kernel wurde in der Programmiersprache C und Assembler geschieben. Seine Funktion ist im Grunde nix weiter als der Software Schnittstellen für die Kommunikation mit der Hardware bereitzustellen. Also im Grunde ein riesiger Treiber. Allerdings werden auch Prozesse und Ressourcen zu einzelnen Programmen durch den Kernel geladen. Dabei muss man sagen, dass das Designe von Linux stark an das von Unix erinnert. Auch das berühmte Mac OS X ist ein Unix basiertes Betriebssystem, es basiert wohl auf eine andere Abspaltung von Unix, namens (Free)BSD und (Net)BSD. Durch diese Verwandtschaften sind einige Programme, welche unter Linux und BSD laufen, auch auf Mac OS X lauffähig. Wenn ich von Programmen rede, meine ich solche, die man über das Terminal benutzen kann.

Die nennenswerteste Entwicklung nahm der Kernel von der Version 2.4 zu 2.6. Meine eigenen Erfahrungen mit einem Linux bis zur Version 2.4 waren nicht sehr positiv! Sehr viel Hardware wurde einfach nicht richtig erkannt, Grafikkarten, Drucker stellten dabei die größten Hürden dar.
2001 bekam der Kern aber sehr viele Änderungen mit der Version 2.6., welche die Handhabung sehr viel komfortabler machte und für mich auch interessanter.

Zitat aus der Wikipedia:
“Die auffälligste Auswirkung dieser Änderungen ist, dass graphische und
interaktive Anwendungen deutlich schneller ausgeführt werden.

Eine der wichtigsten Änderungen war dabei die Verbesserung des sogenannten O(1)-Schedulers,
den Ingo Molnar für den 2.6er-Kernel komplett neu konzipierte. Er hat die Fähigkeit,
das Zuweisen von Prozessorzeit zu unterschiedlichen Prozessen unabhängig
von der Anzahl der Prozesse in konstanter Zeit zu erledigen.
Seit Kernel 2.6.23 kommt allerdings stattdessen der sogenannte Completely
Fair Scheduler zum Einsatz.

Eine andere Neuerung stellt die Einführung von Access Control Lists dar,
mit deren Hilfe ein sehr fein abgestimmtes Rechtemanagement möglich ist,
was vor allen Dingen in Umgebungen mit vielen Benutzern sehr wichtig ist.
Ebenso verfügt der neue Kernel über ein deutlich verbessertes System der Dateiüberwachung.
In der neuen Version, Inotify genannt, gibt die Überwachung bei jeder Operation
an einer Datei eine Nachricht ab, was z. B. für Desktop-Suchmaschinen wichtig ist,
die daraufhin ihren Index in Bezug auf diese Datei aktualisieren können.”

Was ist GNU?

GNU heißt “GNU’s Not Unix” und soll in so weit bedeuten, dass GNU ein Derivat ist, welches auf frei verfügbare Software setzt. Halt nicht so wie das ursprüngliche Unix von AT&T.

GNU stellt quasi eine vielfältige Sammlung von Programmen für den Linux-Kern bereit. Allerdings wurde GNU nicht hauptsächlich für Linux entwickelt, ganz im Gegenteil. Die beiden Projekte entwickelten sich unabhängig voneinander. Linux wurde von Linus Trovalds und GNU von Richard Stallman entwickelt. Dabei ist das GNU-Projekt älter und hatte schon einige nennenswerte Entwicklungen vollzogen. So zum Beispiel, aus Sicht von Linus Torvalds, der wichtige GNU-C-Compiler, womit er Linux schrieb. So ist es nicht verwunderlich, dass GNU aus seiner natürlichen Entwicklung nun dennoch einen Kern benötigte. Die Ideen und Umsetzungen konzentrierten sich auf Multithreading-Systeme, zum Beispiel den L4-Kernel March und Hurd. Um hier nun aber eine Strich zu ziehen, GNU und Linux machten Linux und GNU erst gesellschaftsfähig.

Was ist GPL und freie Software?

Die GPL, Generell Public Licens, ist eine sehr verbreitete Lizenz, welche den Endnutzern, Unternehmen die Möglichkeiten bieten soll, bzw. garantieren soll, freie Software zu studieren, zu nutzen, zu verbreiten und ändern zu dürfen. Ich versuche das Thema kurz zu halten, da es doch schon recht vielschichtig ist. Auch die GPL ist auf dem Mist von Richard Stallman gewachsen und somit gehört diese nicht nur zu seinem Lebenswerk, sondern aus meiner Sicht ist es ein Riesen Stück Kulturerbe.

Die GPL ist die erste Lizenz, welche das sogenannte Copyleft-Prinzip anwendet. Copyletf soll in soweit bedeuten, bewirken, das Werke, welche mit Hilfe von GPL-lizenzierter Software erstellt wurden, auch selbst unter die GPL-Lizenz gestellt werden soll, damit das betreffende Werk der Gemeinschaft zu gute kommt.

Im Grunde ist diese Lizenz ein Stück Kommunismus, was selbst von einigen Core-Entwicklern so gesagt wurde. Jedenfalls in der gesehenen Dokumentation XD

Bestandsdatenauskunft-19_04_2013-Thought-003

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Seit einigen Monaten oder für manche, Wochen, kursiert das Wort Bestandsdatenauskunft in den einschlägigen Blogs und Internetgemeinde herum. Was hat es damit auf sich und weshalb sollte uns das interessieren?

Diese anscheinend einfache Frage ist auf den ersten Blick gar nicht so einfach zu klären. Um die Bestandsdatenauskunft etwas besser zu Verstehen, gehen wir ein paar Jahre zurück und beschäftigen uns eingangs mit der Vorratsdatenspeicherung. Denn im Grunde ist die Bestandsdatenauskunft nix anderes als Gesetzesänderungen im Telekommunikations-Gesetz (TKG).

Allgemeine Zitate und Quellen zum Thema:

http://de.wikipedia.org/wiki/Vorratsdatenspeicherung

Das deutsche Bundesverfassungsgericht erklärte die deutschen Vorschriften zur Vorratsdatenspeicherung mit Urteil vom 2. März 2010 für verfassungswidrig und nichtig. Das Urteil verpflichtete deutsche Telekommunikationsanbieter zur sofortigen Löschung der bis dahin gesammelten Daten. Zur Begründung gab das Gericht an, dass das Gesetz zur anlasslosen Speicherung umfangreicher Daten sämtlicher Nutzer elektronischer Kommunikationsdienste keine konkreten Maßnahmen zur Datensicherheit vorsehe und zudem die Hürden für staatliche Zugriffe auf die Daten zu niedrig seien.[3] Die Regelung zur Vorratsdatenspeicherung verstoße laut Bundesverfassungsgericht gegen Art. 10 Abs. 1 Grundgesetz (GG).

….

Die Bundesregierung muss bis zur Übertragung der Richtlinie täglich ein Zwangsgeld in Höhe von 315.036,54 Euro zahlen, sollte sie verurteilt werden. Dabei handelt es sich um einen der höchsten Beträge, den die Kommission je in einem Verfahren zur Innenpolitik beantragt hat. Die Summe berechnet sich aus einer Formel, die die Größe des Mitgliedslands sowie die Schwere des Verstoßes berücksichtigt (Zwangsgeld-Spanne für Deutschland: 13.436 bis 807.786 Euro).

Einige Artikel, die das Thema sehr schön umreißen:
http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2013-03/bestandsdaten-technik-pin
http://www.scharf-links.de/46.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=34527&tx_ttnews[backPid]=16&cHash=94c31bbe12
http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?pfach=1&n_firmanr_=123442&sektor=pm&detail=1&r=529365&sid=&aktion=jour_pm&quelle=
http://www.sueddeutsche.de/politik/ueberwachungsgesetz-bundestag-erlaubt-polizei-abfrage-von-handy-passwoertern-1.1630748
http://www.br.de/themen/ratgeber/inhalt/computer/bestandsdatenauskunft-bestandsdaten-pin-ordnungswidrigkeit-100.html
http://www.taz.de/Mobilfunk-Ueberwachung/!113184/
https://netzpolitik.org/2013/bestandsdatenauskunft-bundesrat-behandelt-morgen-vorratsdatenspeicherung-durch-die-hintertur/
http://bda.protestwiki.de/wiki/Hauptseite

Nette Blogs, die das Thema auch behandelt haben:
http://freidenker.cc/demo-in-berlin-gegen-die-bestandsdatenauskunft/7546/

http://gutjahr.biz/2013/04/bestandsdatenauskunft/

http://www.indiskretionehrensache.de/2013/04/cdu-fdp-spd-datenschutz/

http://www.piratenpartei.de/2013/04/17/bundesratsausschuss-debattiert-uber-bestandsdatenauskunft/

 

Wenn ihr euch gegen die neuen Änderungen im TKG wehren wollt, so wurde mir folgende Seite empfohlen: http://vds.blnma.de/

Oder um einen offenen Brief gegen die Bestandsdatenauskunft zu verfassen: http://bestandsdatenauskunft.de/

Am 27.04.2013 sollen wieder bundesweite Demonstrationen stattfinden.
Wo die Treffpunkte, Zeitpunkte und Routen sind, könnt ihr auf folgender Seite nachvollziehen:
http://bda.protestwiki.de/wiki/Orte

 

Wenn ihr Ideen oder Vorschläge für die Podcasts habt, lasst es uns ruhig wissen und kontaktiert uns via E-Mail, in youtube oder hier über Kommentare. Auch möchte ich mich nochmal für die Teilnahme an den Podcast bei meinen tollen Gesprächspartnern bedanken!

Den Podcast findet ihr wie immer auf unseren Youtube-Kanal: http://www.youtube.com/user/ThePigeonx

Wer sich den Gesetzesentwurf mal anschauen will, kann sich auf der Seite blog.die-linke.de diesen als pdf anschauen und runterladen.
Die pdf: http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=entwurf%20eines%20gesetzes%20zur%20%C3%A4nderung%20des%20telekommunikationsgesetzes%20und%20zur%20neuregelung%20der%20bestandsdatenauskunft&source=web&cd=1&ved=0CCQQFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww.moenikes.de%2FITC%2Fwp-content%2Fuploads%2F2012%2F10%2F2012-09-26_BR_Gesetzesentwurf_Bestandsdatenauskunft.pdf&ei=LiGRUIilB8rVsgbj5oBo&usg=AFQjCNGHwhSAgbCo-L-mzFvoQsQZHdRL_w